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Technische Angaben

1. Allgemeines

Satzspiegel 326 x 480 mm Abdruckgröße Rheinisches Format
232 x 360 mm Abdruckgröße Tabloid
Spaltenbreite und Spaltenzahl a) Anzeigenteil: 44 mm/7 Spalten
b) Textteil: 51 mm/6 Spalten
Grundschrift Anzeigenteil: 7-Punkt Benton Gothic-Regular (Bei Fließsatzanzeigen behält sich der Verlag – auch bei Anlieferung fertiger Vorlagen – Neusatz in der angegebenen Grundschrift vor.)
Grundschrift Redaktion Chronicle, 9-Punkt
Druckverfahren Offsetdruck
Druckform Negativ-Platte
Mehraufwand Bei der Verarbeitung von Druckunterlagen, die nicht unseren Anforderungen entsprechen, fällt Mehraufwand an.


2. Druckunterlagen für einfarbige Anzeigen und Anzeigen mit Schmuckfarben

  Vorlagen
Rasterweite 40 (± 2) Linien/cm Gröbere Raster sind problemlos.
Rasterpunktform gemäßigter Kettenpunkt
Tonwertumfang Licht: 7% ± 2 % (Kann auch auslaufen bis 0 %, ausgenommen Tonwertzeichnungen für die Bildbegrenzung)
Zeichnende Tiefe: 85 % ± 2 %
Diese Endwerte sind bei bildbestimmenden Partien einzuhalten.
Farbnamen Beim Erstellen von Farbanzeigen ist zu berücksichtigen, dass bei den Farbnamen ausschließlich HKS-Farben z.B. HKS 13 (nicht HKS_13) zu benutzen sind.
HKS-Farben Der Verlag behält sich aus produktionstechnischen Gründen vor, HKS-Farben über die Skalenfarben zu generieren. Die erforderlichen prozentualen Anteile der Prozessfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz können hier heruntergeladen werden.
Für die Einhaltung der technischen Vorgaben ist der Datenlieferant verantwortlich. Die gelieferten Originaldaten werden unverändert übernommen.
weitere Downloads
Abweichungen Je nach HKS-Farbe ergeben sich im Druck Abweichungen vom original HKSFarbton. Dies ist drucktechnisch bedingt und nicht vermeidbar.
Strichbreite
(Schriften u. Linien)
Negative Striche: mind. 0,15 mm
Positive Striche: mind. 0,10 mm

Kleine Negativschriften mindestens in halbfett serifenlos ausführen!

3. Druckunterlagen für mehrfarbige Anzeigen (4c-Anzeigen)

Rasterweite
40 (± 2) Linien/cm Werden Raster mit höherer oder niedrigerer Rasterweite eingesetzt, so ist die Gradation anzupassen, da hier höhere oder niedrigere Tonwertzunahmen auftreten.
Rasterpunktform
gemäßigter Kettenpunkt Der erste Punktschluss soll zwischen 35% und 45%, am besten bei 40 % liegen. Der Abstand zwischen dem ersten und zweitenPunktschluss soll maximal 20% betragen.
Rasterwinkelung
0°, 45°, 105°, 165° bzw. 00°, 15°, 75°, 135° Die Rasterwinkelung ist so zu wählen, dass kein störendes Moiré entsteht.
Passkreuze
Passkreuze sind anzubringen.  
Druckender Tonwertbereich
3 % bis 85 % Die Rasterpunkte können auch ,,ins Weiß auslaufen“. Wichtige Teile eines Bildes dürfen nicht auf Tonwerten beruhen, welche außerhalb des angegebenen Bereiches liegen.
Maximale Tonwertsumme C+M+Y+K
Die Tonwertsumme sollte 240 % nicht übersteigen. Wenn die Tonwertsumme der dunkelsten Bildstelle dem Maximalwert nahe kommt, sollte der Tonwert des Schwarz mindestens 85 % betragen.


4. Andruck

Info: Mit dem 1. Oktober 2004 wird auch bei der Saarbrücker Zeitung die neue Version der im Zeitungsdruck gültigen ISO 12647-3:2004 eingeführt. Mit dieser Maßnahme schließen wir uns der Mehrzahl der Zeitungsverlage an und unterstützen damit die Standardisierungsbemühungen in der Branche.
Bedruckstoff Nach Möglichkeit ist Auflagenpapier oder der in ISO 12647-3 definierte Bedruckstoff zu verwenden (Messbedingungen: D 50 ,45/0 oder 0/45, schwarze Unterlage).
Farbort des Papieres L*
82
a*
0
b*
3
Toleranz ± 2 ± 2 ± 2
Druckrichtung Der Fuß ist vorauslaufend bzw. am Greifer.
Druckreihenfolge 1. Cyan, 2. Schwarz, 3. Magenta, 4. Gelb
Kontrollstreifen Für jede Farbe sind Original-Kontrollstreifen einzusetzen, welche zur BVD/FOGRA-Standardisierung kompatibel sind. Quer zur Druckrichtung ist über die volle belegte Breite ein Kontrollstreifen mitzukopieren, der mindestens Volltonfelder und Rastertonfelder mit der Rasterweite 40 L/cm mit einem 40-%-Tonwert enthält (z. B. Ugra/FOGRA-DKL-Z)
Tonwertzunahme Die Tonwertzunahme wird im 40-%-Kontrollfeld gemessen.
Buntfarben 26 % ± 4 %
Schwarz 26 % ± 4 %
Die Toleranzen sollen nur in gleicher Richtung ausgenutzt werden plus oder minus vom Richtwert). Der maximale Tonwertunterschied CMY (Spreizung im Mittelton) sollte 6% nicht überschreiten.
Farborte Die Färbung im Andruck soll den in der ISO 12647-3:2004 für die Skalendruckfarben zu erreichenden Farborten (Messbedingungen: 20-Normalbeobachter, D50, 45/0 oder 0/45, schwarze Unterlage) entsprechen.

Farborte der Skalendruckfarben Farbtoleranzen λE*ab

L* a* b*
Cyan 57 -23 -27 5
Magenta 54 44 -2 5
Gelb 78 -3 58 5
Schwarz 36 1 4 5
Farbdichten Die folgenden Farbdichten der Prozessfarben auf Zeitungspapier sind als unverbindliche Information in ISO 12647-3:2004 angegeben (Messbedingungen: Schmalband-Polarisationsfilter nach DIN 16536-2, DIN E, schwarze Unterlage, Bezug auf Papierweiß).

Volltondichten
Cyan: 0.90
Magenta: 0.90
Gelb: 0.90
Schwarz: 1.10
Dichteabweichungen sollen in allen Farben ± 0.1 über die Bogenbreite
nicht übersteigen. In allen Buntfarben sollen Abweichungen in die
gleiche Richtung (plus oder minus) gehen.
Bildpasser Der Fehlpasser soll möglichst kleiner als 0,15 mm, auf jeden Fall kleiner als 0,3 mm sein.
Analog-/Digital- Anstelle eines Andruckes kann ein Prüfdruck geliefert werden. Auf diesem Prüfdruck (Proof) muss ein FOGRA-Medienkeil CMYK stehen, dessen Felder die für den Zeitungsdruck vorgeschriebenen CIELABWerte aufweisen.

Die für den Andruck geltenden Festlegungen müssen sinngemäß auch für einen Analog- oder Digital-Prüfdruck eingehalten werden. Hinweis: Prüfdrucke erfüllen die Anforderungen des Zeitungsdruckes nur bedingt.
Fehlende oder mangelhafte Kundenvorlagen Fehlt eine Kundenvorlage oder erfüllt sie nicht die technischen Richtlinien, liegt die Farbabstimmung im Ermessen der Druckerei.


5. Anforderungen an Datenträger und Datenaustausch

Datenträger Es können Disketten, CDs verarbeitet werden.
Belichter Krause-Biagosch, LS Jet2
RIP Torrent RIP (Harlequin), Version 7, Postscriptlevel 3
Datenübertragung Daten können wie folgt empfangen werden
ISDN: (06 81) 5 89 03 91, (06 81) 5 84 91 30
E-Mail: szsatz(at)typoserv.de
Datenformate Es werden vorzugsweise PDF- und EPS-Dateien mit includierten Schriften verarbeitet.
Als generische (offene) Dateien können folgende Formate
verarbeitet werden:
Macintosh: Quark XPress 3.32/4.0, Freehand 8.0/10.0
Windows: Quark XPress 3.32, Corel Draw 8.0/10.0
Hinweis:
Bei offenen Corel-Draw-Formaten sind die Schriften in Kurven umzuwandeln.
Office-Dateien (z.B. Word, Excel) können wegen zu geringer Auflösung nicht verarbeitet werden.
Duplex-Anlieferung In Photoshop angelegte Duplex-Bilder können aus produktionstechnischen Gründen nur als 4-Farbsatz verarbeitet werden. Bei der Anlieferung von Daten müssen alle Schriften, Logos und Bildelemente vorhanden sein. Der Absender muss eindeutig erkennbar sein; die Daten müssen dem Auftrag eindeutig zugeordnet werden können (Kundenname oder Auftragsnummer und Erscheinungstermin).
Bildauflösung Bilddaten dürfen nicht in zu feiner Auflösung geliefert werden, weil sonst Rechen- und Verarbeitungszeiten unvertretbar hoch werden. Eine 4c-Bilddatei sollte nicht mehr als 100 Kilobyte/cm2 enthalten. Eine höhere Auflösung führt zu keiner Qualitätsverbesserung im Druck.
Farbanzeigen Bei der Lieferung von Farbanzeigen ist zu berücksichtigen, dass als Schmuckfarben ausschließlich HKS-Farben benutzt werden.
Proof Bei digital angelieferten Anzeigen ist dem Verlag generell ein aussagekräftiger Proof zur Verfügung zu stellen. Bei Farbanzeigen muss ein Farbproof vorliegen (siehe dazu auch Punkt 4 – Andruck/Prüfdrucke). Farbreklamationen werden ohne gelieferten Farbproof abgelehnt.
Rückfragen Telefon (06 81) 5 02-27 12


6. Formate

 
Textspalten
1
2
3
4
5
6
Breite mm
51,0
106,0
161,0
216,0
271,0
326,0
Anzeigenspalten
1
2
3
4
5
6
7
Breite mm
44,0
91,0
138,0
185,0
232,0
279,0
326,0
Seitenhöhe: 480 mm
Ganzseitige Panorama-Anzeige: 676 x 480
Wichtig Bei Anzeigen mit mehr als 1 Farbe sind Passkreuze erforderlich.



Technische Anforderungen für Fremdbeilagen

Format

Maximum: 230 x 320 mm bei Zeitungspapier, 245 x 340 mm alle anderen Papiere; Minimum: 105 x
148 mm. Mehrseitige Beilagen im Format größer als DIN A5 müssen an der Längsseite gefalzt sein.
Alle Beilagen müssen rechteckig sein.

Gewicht
Maximum: 50g; Minimum:8g; Schwerere Beilagen müssen vorher getestet werden.
Einzelblätter müssen zum Beilegen in folgenden Papierstärken hergestellt sein: ab 210 x 297 mm mindestens
100 g/m2 (z. B. DIN A4 bzw. 1x gefalzt auf DIN A5), ab 105 x 148 mm mindestens 170 g/m?
Beilagen im Format 245 x 340 mm dürfen ein Gewicht von 20 g je Exemplar nicht unterschreiten.
Postkarten in Beilagen müssen innen, bündig im Falz am Kopf oder Fuß angeklebt sein.

Falzarten
Beilagen mit Kreuz-, Mittel- oder Wickelfalz können verarbeitet werden. Andere Falzarten (Altar- und
Leporellofalz) sind nicht möglich. Alle mehrseitigen Beilagen müssen an einer Seite vollkommen
geschlossen sein.

Beschaffenheit
Beilagen mit Rückenfalz, Falzleimung oder Klebebindung können verarbeitet werden. Bei Draht-
Rückenheftung ist eine Verarbeitung nur bedingt möglich. Daher bitten wir, uns 6 Wochen vor dem
Erscheinen ein Muster zur Prüfung vorzulegen. Das maschinelle Beilegen von Beilagen mit
Warenproben oder -mustern ist nicht möglich.

Anlieferung und Verpackung
Die Beilagen sind auf Paletten anzuliefern und müssen eine exakte buchbinderische Verarbeitung
haben. Die Beilagen müssen plan liegen und können in Stapeln zu 180 Grad verschränkt abgesetzt
werden. Sie müssen kantengerade aufgestoßen und gegen Transportschäden und Feuchtigkeit gesichert
sein. Die Beilagen müssen in Art und Form eine einwandfreie, sofortige maschinelle Verarbeitung
gewährleisten, ohne dass eine zusätzliche manuelle Aufbereitung notwendig wird. Die Verpackung ist
auf das notwendige, zweckdienliche Minimum zu beschränken. Paletten und Deckelbretter sind im
Mehrwegverfahren zu nutzen. Palettenbänder müssen aus Stahl sein. Kunststoffmaterialien müssen
aus PE sein. Die Kartonagen müssen recyclingfähig sein.
Als Verpackungsmaterial darf kein Verbundmaterial eingesetzt werden.

Sonstige Angaben
Letzter Rücktrittstermin 4 Wochen vor Erscheinen. Bei späterer Abbestellung werden 20 % des
Auftragswertes berechnet. Anlieferung frei. Beilagen dürfen keine Fremdanzeigen enthalten.
Alleinbelegung und Konkurrenzausschluss oder Produktausschluss können nicht zugesagt werden.
Postvertriebsstücke können nicht belegt werden. Änderungen aus technischen Gründen müssen wir
uns vorbehalten. Fehlstreuungen, Doppelbelegungen und Fehlbelegungen sind nicht völlig auszuschließen;
das zumutbare branchenübliche Maß von 3% darf dabei nicht überschritten werden.

Versandanschrift
Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH,
Untertürkheimer Str. 15, 66103 Saarbrücken


Beitrag vom: 13.09.2007, 17:15


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