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29. November 2016, 02:00 Uhr

Zur Volksabstimmung in der Schweiz über einen vorzeitigen Ausstieg aus der Atomenergie meint die „Heilbronner Stimme“: Nun werden sich all jene bestätigt fühlen, die auch hierzulande für bundesweite Referenden plädieren und die Merkels Atomausstieg für übereilt halten. Doch wäre es wirklich nach Umfragen gegangen, hätten die Bundesbürger womöglich schon Ende der 80er für ein Aus plädiert. Wie schwierig und wie kostspielig der Ausstieg ist, wenn es konkret wird, zeigt sich an den jüngsten Berechnungen zum Atommüll, wo bei uns in kommenden Jahrzehnten dreistellige Milliardensummen anfallen werden. Auch dieses Problem haben die Schweizer auf die lange Bank geschoben. Zum Tod des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro schreibt die „Badische Zeitung“ (Freiburg): In Westeuropa war man besonders weit weg von Castros Befreiungskampf gegen Unterdrückung und Imperialismus. Eben deshalb eignete sich seine Revolution so ideal für Projektionen aller Art. Castro wurde zum Idol . . . Seine ideologische Härte, die Misswirtschaft seiner Parteikader und die Verfolgung Andersdenkender gerieten darüber in Vergessenheit oder wurden verharmlost. War Castro eine herausragende Gestalt des 20. Jahrhunderts? Mit Sicherheit. Aber ein Held war er nicht. Mit dem WM-Titel für Formel-1-Pilot Nico Rosberg befassen sich die „Stuttgarter Nachrichten“: Womöglich kommen sie jetzt, die ewigen Nörgler, und kritteln, Rosberg habe ja nur von den technischen Problemen seines ungeliebten Teamkollegen profitiert, er sei also kein würdiger Champion. Das ist Unsinn. Glück zu haben, das ist im Sport legitim. Rosberg hat Hamilton auf der Strecke mehrfach geschlagen. Vor allem aber hat er sich nach den WM-Niederlagen 2014 und 2015 gegen den Glamourboy der PS-Szene nicht entmutigen lassen. Das ist eines Champions würdig. Auch die „Neue Osnabrücker Zeitung“ lobt den Weltmeister: Dem 31-Jährigen, der nach Schumacher und Vettel erst der dritte deutsche Weltmeister dieser Sportart ist, fehlt sicher der Glamourfaktor, der seinen Vorgänger Lewis Hamilton stets begleitet. Doch gerade das macht ihn zum würdigen Weltmeister. Rosberg ist kein Draufgänger. Er ist einer, der als Vorbild taugt. Selbst als Hamilton ihn auf den letzten Metern noch einmal reizte, blieb er cool und besonnen. Das macht einen Weltmeister aus.

Ralph Schäfer
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