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Klein Hannover in China



Klein Hannover in China
19. Oktober 2016, 02:00 Uhr

Symbolfoto.

Meinung:

Klein Hannover in China

Von Pia Rolfs

Dass Chinesen gern vieles nachbauen, war bekannt. Aber nun schrecken sie selbst nicht vor dem zurück, was in Deutschland gar keinen so guten Ruf genießt: vor Hannover. Also der einzigen Stadt, die sich auf „doofer“ reimt.

So wurde in der chinesischen Stadt Changde nun ein Klein-Hannover eröffnet – mit Backsteinhäusern, einem „Deutsch“-Restaurant und einer Kaffeemanufaktur. Das klingt nett, aber leider unvollständig. Unabdingbar für einen realistischen Nachbau wäre ein putziges Maschsee-Disneyland, in dem Studenten sich als Gerhard Schröder, Carsten Maschmeyer, Christian Wulff, Lena Meyer-Landrut oder Bahlsen-Keks verkleiden. Alles lustige, hochdeutsch sprechende Trick-Figuren. Manche mögen sich zwar fragen, warum die Chinesen nicht stattdessen eine andere deutsche Stadt nachbauen. Vielleicht hatten sie das ja durchaus vor, stiegen aber falsch aus. Denn manchmal ist der ICE, wenn er schon in Berlin sein soll, erst in Hannover.

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