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02. Dezember 2016, 02:00 Uhr

Zum Vorschlag einer Familien-Bauförderung schreibt die „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg): Politik ist Gestalten. Eine gute Politik sollte bedenkliche Trends nicht noch verstärken, sondern diesen entgegenwirken. Und Deutschland schlendert ohnehin auf eine Immobilienblase zu. Die Preise in den Ballungszentren sind zu hoch – da nützen 20 000 Euro nichts, wenn der Häuslepreis beim Zehn- bis Zwanzigfachen eines Jahresgehaltes liegt. Eine bessere Verkehrsinfrastruktur, ein attraktives Förderprogramm ländlicher Raum und zusätzlich Prämien für Familien – das wäre die richtige Mischung. Die Einigung der Opec-Staaten auf eine Senkung der Öl-Fördermengen kommentiert die Lüneburger „Landeszeitung“: Ein steigender Erdölpreis wäre eine gute Nachricht, wenn dies darauf zurückzuführen wäre, dass die Entdeckung neuer Ölfelder in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit 70 Jahren gesunken ist; wenn Industriestaaten erkannt hätten, dass das „Blut der Welt“ eine endliche Ressource ist. Doch die Einigung der Opec-Staaten auf eine Kappung der Förderung entspringt banalen Preiskämpfen gekoppelt mit geopolitischen Machtkämpfen. Kämpfe, die Saudi-Arabien verloren hat. Zum jahrelangen Tarifstreit zwischen der Lufthansa und ihren Piloten merkt der Berliner „Tagesspiegel“ an: Die Piloten verteidigen Besitzstände, was legitim ist, und haben dabei auch die Zukunft ihres Unternehmens im Blick zu behalten. Dazu gehört eine Organisation von Verteilungskonflikten, die auch die Belange von Stewardessen und Bodenpersonal berücksichtigt. Das gelingt nur mit den anderen Gewerkschaften in einer Tarifgemeinschaft, in der Gruppenegoismen keinen Platz haben. Die „Stuttgarter Nachrichten“ schlagen härtere Töne an: Arbeitnehmervertreter, die die Zerstörung des eigenen Unternehmens ankündigen, wenn der Vorstand nicht einlenkt, sind selbst in der bewegten deutschen Tarifgeschichte eine Besonderheit. Dieses Verhalten lässt sich nicht mehr rational begründen, sondern nur noch damit, dass die Piloten zutiefst enttäuscht sind von ihrem obersten Chef Carsten Spohr. Dieser ist zwar selbst ein Pilot, doch verweigert er sich hartnäckig der Forderung, seinen Berufskollegen aus der Firmenkasse mehr Gehaltserhöhung zu verschaffen als andere Arbeitnehmer insgesamt verdienen.

Heusweiler

Flugzeug lässt Kerosin über dem Saarland ab – Lufthansa: Keine Gefahr

Eine Sprecherin der Lufthansa hat die Beobachtung eines SZ-Leserreporters bestätigt, wonach Flugzeuge in Ausnahmesituationen in der Luft Sprit ablassen. Dies sei jedoch nachweislich nicht gesundheitsgefährdend.Mehr



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