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28. November 2016, 02:00 Uhr

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Andere Länder haben liberale Drogenpolitik

Zu „Kolling lehnt Freigabe von Cannabis ab“ (SZ-Ausgabe vom 24. November)

Die Einstiegsthese trägt die Politik gern vor, um die Gefährlichkeit von Cannabis zu zeigen, obwohl Fachleute sie als unbestätigt zurückweisen (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen). Wie kommt Herr Kolling zu seiner These? Er sollte sich lieber um die circa zehn Millionen Menschen sorgen, die Alkohol in gesundheitlich riskanter Form konsumieren. 1,3 Millionen gelten als alkoholabhängig. 74 000 sterben an den Folgen. Viele Gewaltdelikte finden unter Alkoholeinfluss statt. Cannabis-Besitzer werden aber kriminalisiert. Drogenpolitik und Strafverfolgung wirken kaum. Andere Länder habe eine liberale Drogenpolitik. Warum nicht wir?

Karlheinz Buchheit,

St. Ingbert

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