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Einsilbig



Einsilbig
28. November 2016, 02:00 Uhr

Symbolfoto.

Meinung:

Einsilbig

Von Pia Rolfs

Es wird leiser werden in Deutschland. Denn es werden zwar wieder etwas mehr Kinder geboren, ihre Namen lassen sich von den Eltern aber nicht mehr so gut schreien.

Kurze Vornamen liegen nämlich im Trend, ergab eine Langzeitstudie der Namenberatungsstelle an der Universität Leipzig. So setzten sich bei den Mädchen Namen wie Mia, Ida oder Lea immer mehr durch, bei den Jungen sind es sogar einsilbige wie etwa Paul, Fynn, Max oder Tim.

Das wirft natürlich viele Fragen auf. Soll schon der Vorname künftig darauf hinweisen, dass Männer später oft einsilbig sind? Sind die modernen Eltern von ihren Kindern so erschöpft, dass sie mehrere Silben gar nicht mehr aussprechen können? Immerhin geben die Eltern in Süddeutschland ihren Kindern mehrere Vornamen, glauben die Forscher. Aber dieser Eindruck könnte auf einem Missverständnis beruhen. Denn wenn der Bayer laut tönt: „Mia san mia“, ruft er damit nicht seine dreinamige Tochter.

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