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22. April 2017, 02:00 Uhr

Mit der wieder aufgeflammten Debatte über die doppelte Staatsbürgerschaft beschäftigt sich die „Leipziger Volkszeitung“: Bei SPD und Grünen tun manche so, als sei schon die Vielzahl von Menschen mit zwei Pässen ein schöner Ausweis deutscher Weltoffenheit. Doch vieles spricht dafür, den in der CDU diskutierten Generationenschnitt zu versuchen: Warum noch die Enkel und Urenkel von Eingewanderten den Doppelpass bekommen sollten, ist in der Tat nicht einzusehen. Die Union will nun stärker an den Geburtsort anknüpfen – in Abkehr von den Traditionen deutschen „Blutrechts“. Ironie der Geschichte: Plötzlich vertritt ausgerechnet die Union im Staatsangehörigkeitsrecht die modernere Lösung. Dagegen meint die „Neue Osnabrücker Zeitung“: Wie kann es sein, dass so viele türkische Wähler, die in Deutschland die Vorzüge von Freiheit und Demokratie genießen, für die Errichtung einer Autokratie votiert haben? Dies ist eine berechtigte Frage, die aber nicht zu Stimmungsmache missbraucht werden sollte. Der Doppelpass ist in jedem Fall nur ein Randthema. Die Frage, wie gut Integration funktioniert, hängt von sehr viel mehr Faktoren ab: Dazu gehört auch das Gefühl, willkommen zu sein und . . . die Bereitschaft, sich einzugliedern. Mit Blick auf die deutschen Export-Überschüsse merkt die Münchner „Abendzeitung“ an: Irgendwie hat es den Anschein, als müsste sich Kassenwart Schäuble für den exzellenten Ruf von „Made in Germany“ auf der Welt entschuldigen. Natürlich braucht er das nicht zu tun. Aber der badische Sparfuchs muss aufpassen. Denn die Bundesrepublik wird in den Augen anderer Handelspartner schlichtweg zu mächtig – mit bösen Folgen. Sollten tatsächlich einige dieser Staaten Handelsbarrieren errichten und auf Protektionis mus setzen, träfe das vor allem die exportabhängigen deutschen Konzerne und Mittelständler . Der „Münchner Merkur“ vertritt eine andere Meinung: Ist Deutschland seinen immensen Handelsüberschüssen wirklich so hilflos ausgeliefert, wie der Bundesfinanzminister im Streit mit Washington steif und fest behaup tet? Natürlich nicht: Schäuble könnte zum Beispiel Milliarden in die veraltete Infrastruktur stecken; daran würden auch französische oder US-Zulieferer verdienen. Oder er könnte die Steuern senken: Mit dem gesparten Geld könnten die Bundesbürger auf Shoppingtour gehen und zum Beispiel ausländische Autos kaufen.

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