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01. Dezember 2016, 02:00 Uhr

Die „Freie Presse“ (Chemnitz) lobt die Initiative der Autokonzerne für ein E-Auto-Ladenetz: Natürlich ist es riskant, eine konkurrierende Infrastruktur zum Tankstellennetz der großen Mineralölgesellschaften aufzubauen. Aber es gibt keine Alternative. (. . .) Wer Elektroautos verkaufen will, kann nicht warten, dass die öffentliche Hand sich um die Ladestationen kümmert. Das ist die späte Einsicht der Autohersteller.

„Die Welt“ (Berlin) beschäftigt sich mit der offensiven Politik von Russlands Präsident Putin: Warum gelingt es Putin, in vielen Jahrzehnten aufgebaute zivile Grundregeln in den internationalen Beziehungen handstreichartig ins Wanken zu bringen? (. . .) Es ist die Schwäche und verzagte Desorientierung des Westens. Und es ist der nagende Zweifel am Wert westlicher Freiheitsstandards, der wachsende Teile der Bevölkerung für autoritäre Lockrufe empfänglich macht. Doch Syrien sollte uns lehren, dass der Flirt mit dem Unrecht als scheinbarem Ordnungsprinzip ein Spiel mit dem Feuer ist. Putins Gewaltpolitik bringt keinen Frieden. Sie hebt den Krieg vielmehr in eine neue, noch verheerendere Dimension.

Die „Landeszeitung“ (Lüneburg) schreibt zum neuen Betonmantel des Unglücks-AKWs Tschernobyl: 40 Staaten haben Geld gesammelt, damit dieses Milliardenprojekt verwirklicht werden konnte. Allerdings ist noch unklar, wer der Ukraine hilft, die Betriebskosten aufzubringen. Und ein historischer Tag ist es leider in anderer Hinsicht. Die neue Schutzhülle solle ein Mahnmal für den moralischen und technischen Irrweg der Atomenergie sein, meint Bundesumweltministerin Hendricks. Tatsächlich gibt es in vielen Ländern eine Renaissance der Atomenergie. Sogar in der Ukraine. Der Sarkophag ist daher vor allem ein Mahnmal für die Unbelehrbarkeit der Menschen.

Das „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung“ kommentiert die deutsche G20-Präsidentschaft: Mittlerweile sind die Fliehkräfte so groß, dass auch die ambitionierteste Präsidentschaft kaum mehr einen gemeinsamen Nenner findet. Hier ein Freihandelsvertrag wie der zwischen der EU und Kanada, dort der neue chinesische Protektionismus. Hier der Krieg in Syrien, dort die neue Zurückhaltung der USA. Hier eine Kanzlerin Angela Merkel mit elf Amtsjahren, dort ein Neuer wie Donald Trump. Selten waren die Schnittmengen zwischen den Großen und Mächtigen kleiner.

„Putin will ein schwaches Europa“

Frau Gloger, bei den Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag hat die Kreml-Partei ,Geeintes Russland' klar gesiegt, Putins Wiederwahl 2018 scheint nichts mehr entgegenzustehen. Mehr
St Wendel

Altmaier: Cusanus war erster Europäer Engagierte Schülerin erhält Gymnasiumspreis

Er galt schon zu Lebzeiten als Universalgenie: Nikolaus von Kues (1401 bis 1464), latinisiert Nicolaus Cusanus, der Namensgeber des St. Wendeler Gymnasium. Mehr
Saarbrücken

Lyoner-Worschd-Retter und Suppkultur-Bulli

Hochkonjunktur herrscht bei den Karnevalisten im Land, die ihre Späße gerne auf Kosten der Obrigkeit treiben. Mehr



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