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Iren kaufen Sinn Leffers Gebäude
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Von SZ-Redakteur Markus Saeftel,  29. Oktober 2010, 04:25 Uhr
Mit Mode aus Irland soll das einstige Sinn-Leffers-Gebäude in der Saarbrücker Bahnhofstraße wiederbelebt werden. Das Unternehmen Primark will das Gebäude kaufen. Seit März 2009 steht es leer.


 
Saarbrücken. „Die Entscheidung über den Verkauf des Gebäudes Sinn Leffers ist gefallen.“ Dieser Satz von Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer am Mittwoch im Bauausschuss war eine wichtige Nachricht für die Bahnhofstraße und die gesamte Innenstadt. Denn seit März 2009 steht das Gebäude leer. Wandel-Hoefer erklärte, der Notarvertrag werde in der kommenden Woche unterschrieben. Der Investor wolle im Herbst 2011 eröffnen.
Nach SZ-Informationen will das irische Modeunternehmen Primark in Saarbrücken die dritte deutsche Filiale betreiben und das gesamte Gebäude nutzen. „Erschwingliche Mode“ bietet Primark nach eigenen Worten an. Das Unternehmen eröffnete 1969 seine erste Filiale in Dublin und expandierte nach England, Spanien, Portugal, Deutschland, Belgien und die Niederlande. Die ersten deutschen Filialen eröffnete Primark 2009 in Bremen und Frankfurt. Primark bietet Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie Wohnaccessoires an.
Sinn Leffers musste 2008 Insolvenz anmelden und schloss ein Jahr darauf alle saarländischen Filialen. 76 Mitarbeiter verloren in Saarbrücken ihre Arbeit. Mittlerweile hat sich das Unternehmen erholt.
Die Investition von Primark wäre ein wichtiges Signal für die Bahnhofstraße. Denn nur wenige Meter weiter steht nach dem Umzug von Saturn in die Europa-Galerie ein weiteres großes Gebäude in der Fußgängerzone leer. Die Stadtverwaltung ist sehr froh, dass in das Sinn Leffers-Gebäude neues Leben einzieht. „Wir haben die Gespräche unterstützt und saßen mit am Tisch“, sagte Stadtpressesprecher Thomas Blug gestern. Wegen des Umbaus der Berliner Promenade sieht Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer aber noch „Koordinierungsbedarf“ mit dem neuen Investor. Der Abriss des Drescher-Hauses an der Promenade soll schon im Frühjahr 2011 über die Bühne sein, kündigte die Dezernentin an.
 
 




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