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Wie man ohne Programmierkenntnisse eine Webseite bauen kann





Saarbrücken
Wie man ohne Programmierkenntnisse eine Webseite bauen kann
Von SZ-Mitarbeiter Oliver Sandmeyer,  18. November 2012, 10:04 Uhr
Wer seinen eigenen Webauftritt erstellen will, muss dafür keine Programmiersprache erlernen. Spezielle Programme helfen dabei, schnell und relativ unkompliziert eine Internetseite zu bauen.
Saarbrücken. Damit Internetseiten so aussehen, wie sie aussehen, nutzen ihre Macher Programmiersprachen, mithilfe derer sie die Elemente einer Seite – wie Texte, Bilder und Videos – anordnen können. Die Programmiersprache für Internetseiten heißt HTML (Hypertext Markup Language). Programme, mit denen Internetseiten gebaut werden, – sogenannte HTML-Editoren – setzen jedoch beim Benutzer zumindest ein Grundverständnis der Seitenbeschreibungsprache HTML voraus. Doch es gibt auch eine Lösung für Laien ohne jegliche HTML-Kenntnisse, die von ihrem eigenen Internetauftritt träumen: sogenannte WYSIWYG-Editoren.

Die Abkürzung steht für „What You See Is What You Get“ und bedeutet soviel wie; „Was du siehst, ist was du bekommst“. Der Name ist Programm, denn als Nutzer hat man schon während der Arbeit mit einem solchen Editor das spätere Ergebnis vor Augen.

Anwender können mit einem WYSIWYG-Editor Internetseiten erstellen, indem sie in einem Arbeitsfenster Texte oder Bilder an die Stellen einfügen, an denen sie auch auf der fertigen Webseite stehen sollen. Das Programm übersetzt dann die von den Nutzern gestalteten Elemente im Hintergrund in die HTML-Programmiersprache.

„WYSIWYG-Editoren können unerfahrenen Nutzern den Einstieg in die Programmierung deutlich erleichtern“, erklärt Martin Puppe, Sprecher des Hightech-Verbandes Bitkom. Die Arbeit an einer Internetseite lasse sich durch sie stark vereinfachen und beschleunigen.

Ein solcher Editor ist zum Beispiel die kostenlose Software „BuddyW“ für Windows. Zwar hat BuddyW nach der Installation nur ein einziges Design für die spätere Webseite als Vorlage, jedoch lassen sich über einen Link im Programm weitere aus dem Internet herunterladen. Auf der Homepage des Herstellers buddyw.de finden Nutzer mehr als 400 dieser Vorlagen und knapp 1000 Textbausteine, um eine Webseite mit den gewünschten Inhalten zu füllen.

Kostenlose Erweiterungen

Zusätzlich gibt es Erweiterungsmodule, sogenannte Plug-ins. Nach dem Baukastenprinzip lässt sich so der eigenen Internetseite ein Gästebuch, ein Online-Shop oder ein Kontaktformular hinzufügen. Gibt es einmal ein Problem, bekommen Nutzer von einem animierten Assistenten Unterstützung. Ein Manko von BuddyW ist, dass von Zeit zu Zeit Werbung eingeblendet wird. Zudem ist jede mit der Software erstellte Webseite mit einem kleinen Logo des Herstellers versehen.

Ein anderer kostenfreier WYSIWYG-Editor ist „Kompozer“ (kompozer-web.de). Er stammt aus dem Hause Mozilla – bekannt durch den Internet-Browser „Firefox“. Der Editor hat eine übersichtliche Arbeitsoberfläche, und Nutzer können die verschiedenen Seiten ihrer Homepage in verschiedenen Registrierkarten, auch Tabs genannt, bearbeiten. Der Quelltexteditor – also die Arbeitsoberfläche für versiertere HTML-Programmierer – ist jedoch nicht sehr übersichtlich gestaltet. Der Kompozer ist kompatibel mit den Betriebssystemen Windows, MacOS und Linux.

So auch der Editor „Blue Griffon“ (bluegriffon.org), der ebenfalls kostenlos ist. Hier wird der Nutzer gleich zu Beginn des Programmiervorgangs durch einen Assistenten gefragt, wie er sich das Grundgerüst seiner Internetseite vorstellt. In mehreren Schritten werden verschiedene Rahmendaten – wie die Darstellung von Links, die Seitenbreite oder die Gestaltung des Hintergrunds – abgefragt, anhand derer Blue Griffon einen ersten Entwurf fertigt. Der Editor mit schlicht gehaltener Arbeitsfläche enthält eine Menge verschiedener Schriftarten. Multimediale Inhalte, wie Audio- und Videodateien lassen sich mit dem Programm schnell per Mausklick in die geplante Homepage einbinden. Zudem lassen sich von der Hersteller-Homepage bluegriffon.org weitere Plug-ins herunterladen, jedoch sind einige von ihnen kostenpflichtig.

Längere Ladezeiten

Die einfache Bedienung der Editoren hat laut Puppe auch ihre Schattenseiten: „Häufig erzeugen solche Editoren einen unnötig komplexen, schlecht lesbaren Quelltext. Dadurch benötigen Internetseiten länger zum Laden. Mitunter wird auch die Wartung der Seite erschwert oder individuelle Anpassungen werden komplexer und benötigen mehr Zeit.“



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