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Historisches Kriegsschiff kommt zur Wiederverwertung nach Holland
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20. Mai 2011, 13:55 Uhr
Seit über einem Jahr lag das historische Kriegsschiff Neptun vertäut am Saarufer auf Fürstenhausener Seite bei der Karolinger Brücke. Nun könnte es sein, dass das Schiff doch noch eine Verwendung findet.


 
Fürstenhausen. Für 3275 Euro wechselte nun das historische Kriegsschiff Neptun den Besitzer. Ein holländischer Unternehmer hatte sich gegen drei Mitbieter bei der VEBEG, Verwertungsfirma des Bundes für nicht mehr benötigte Dinge aller Art, durchgesetzt und das ehemalige Minensuchboot ersteigert. In der Vergangenheit war schon öfter versucht worden, das Schiff, das im Besitz des Deutschen Marinebundes war, an den Mann zu bringen, doch nie gelang es. Nach einer großen Entrümpelung im September 2010 startete erneut eine Auktion, dieses Mal jedoch ohne Auflagen, so dass der Höchstbietende gleich den Zuschlag allein durch sein Gebot erhielt. Was der neue Besitzer, ein Holländer, mit der Neptun anstellen wird, ist zumindest in Grundzügen bekannt. Er ließ am frühen Montagnachmittag von zweien seiner Mitarbeiter die Aufbauten an Deck abflexen. Diese sollen zwecks Verwertung verkauft werden. Der Rumpf wird dann wahrscheinlich in einer Yacht verbaut.

Am frühen Montagabend kam dann ein Schubschiff samt dem neuen Eigentümer, um die Neptun bis nach Holland zu verschieben. Den Deutschen Marinebund freut es, denn lange wanderte das Kriegsschiff von einem Liegeplatz zum nächsten und niemand wusste so recht, was damit werden sollte – alles auf Kosten des Deutschen Marinebundes. Das Schiff war früher im Besitz der Marinekameradschaft Völklingen gewesen, die sich zwischenzeitlich auflöste. Noch im letzten Jahr schien eine Verschrottung des einstmals stolzen Schiffes unausweichlich.
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