Dillingen (dpa/lrs)
Millionenverlust für Dillinger Hüttenwerke
21. März 2017, 13:26 Uhr
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Einen Millionenverlust hat die Dillinger Gruppe, zu der auch die Dillinger Hüttenwerke zählen, im vergangenen Jahr verzeichnet. Foto: Dillinger Hütte
Die Dillinger Gruppe, zu der auch die Dillinger Hüttenwerke zählen, hat im vergangenen Jahr einen Millionenverlust verzeichnet. Das hat das Unternehmen am Dienstag (21.03.2017) bekannt gegeben
Das konsolidierte EBIT, also das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern, sank von 10 Millionen im Jahr 2015 auf minus 80 Millionen Euro. Das konsolidierte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) belief sich auf 31 Millionen Euro nach 118 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Dienstag (21.03.2017)  bei der Jahrespressekonferenz in Dillingen bekannt gab.

Als erste Konsequenz auf das schlechte Ergebnis beschlossen Vorstand und Betriebsrat in der vergangenen Woche eine Vereinbarung zur langfristigen Standortsicherung „Dillinger 2020“, die auch eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl von derzeit rund 5100 auf 4700 bis zum Jahr 2020 vorsieht. „Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Alles wird sozialverträglich laufen“, sagte Vorstandssprecher Fred Metzken auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Stellenabbau solle durch Altersteilzeit und Fluktuationen erfolgen.

Als Ursache für das schlechte Ergebnis - trotz Steigerung der Absatzmenge - gelten vor allem die weltweiten Überkapazitäten, nochmals deutlich höhere Importe in die EU und der Anstieg der Rohstoffpreise.

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