Saarbrücken (dpa/lrs)
Saarbrücker Batterietechnik sichert Weltraum-Mission ab
29. November 2016, 08:26 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Sentinel-3

Symbolfoto Foto: Pierre Carril (ESA)
Informatiker der Universität des Saarlandes haben den Energiebedarf von Batterien im All erforscht und eine neue Technik für eine Mission der dänischen Firma GomSpace entwickelt.
Wenn Satelliten im Weltall künftig Strom sparender arbeiten und länger wertvolle Daten zur Erde liefern können, geht das auch auf Entwicklungen aus Saarbrücken zurück: Informatiker der Universität des Saarlandes haben den Energiebedarf von Batterien im All erforscht und eine neue Technik für eine Mission der dänischen Firma GomSpace entwickelt.

Seit einem Jahr befindet sich im Auftrag der europäischen Weltraumorganisation ESA der Nano-Satellit auf Weltraum-Tour, der mit dem Batterie-Modell aus dem Saarland betrieben wird. Mit Erfolg: „Die neue Technik ist fünfmal effektiver als bislang im Weltall üblich“, sagt Informatik-Professor Holger Hermanns. Der Satellit „GOMX-3“, der in 166 Kilometern Höhe alle 90 Minuten die Erde umrundet, liefert unter anderem Daten von Flugzeug-Bahnen.

Doch auch auf der Erde können die Erkenntnisse aus dem Saarland künftig wichtige Anstöße liefern - zum Beispiel für den Energiebedarf von Elektroautos und die Frage, wie weit die Batterie nicht nur im Idealzustand, sondern auch bei Staus reicht.



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