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Gesundheitsminister sieht keine Überlebenschance für die Brebacher Klinik
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Von SZ-Redakteur Martin Rolshausen,  28. Januar 2011, 14:00 Uhr
"Wir leiden eher an einer Über- als an einer Unterversorgung", sagte Gesundheitsminister Georg Weisweiler gestern im SZ-Gespräch. Deshalb sei die Klinik Brebach entbehrlich, andere Saarbrücker Kliniken sollen mehr zusammenarbeiten.
Saarbrücken/Dudweiler. Der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler (FDP) hält das Krankenhaus in Brebach für überflüssig. Ob die Klinik geschlossen wird, entscheide zwar nicht er, sondern der Träger, die Saarland Heilstätten GmbH (SHG), sagte der Minister gestern im SZ-Gespräch. Er persönlich gehe aber davon aus, dass Brebach kein Klinikstandort bleibe - zumindest nicht mit einem eigenständigen Krankenhaus.

Die SHG-Klinik Brebach sei "nicht so bedeutend für die Versorgung, wie von interessierter Seite immer getan wird", sagt Weisweiler. Daher werde die Klinik "als Einzelstandort nicht überleben können". Wie es weitergeht, müsse die SHG-Führung entscheiden. Er gehe davon aus, dass dieser Entscheidungsprozess sich hinzieht, in diesem Jahr nicht abgeschlossen wird, sagt der Minister.

Die SHG spielt für den Minister eine große Rolle in einer "Verbundstruktur" saarländischer Kliniken. Die SHG, so wünscht es sich Weisweiler, soll in einem Verbund mit dem städtischen Winterbergklinikum arbeiten. Die Uni-Klinik Homburg und kirchliche Kliniken sollen einen zweiten Verbund bilden.

Der Verbund soll es den Kliniken unter anderem ermöglichen, günstiger einzukaufen, bei Personal und Investitionen "mehr Gestaltungsmöglichkeiten" zu haben, erklärt Weisweiler.

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