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FCS gewinnt beim SV Babelsberg mit 1:0





Babelsberg
FCS gewinnt beim SV Babelsberg mit 1:0
Von SZ-Mitarbeiter Patric Cordier,  01. Oktober 2012, 11:35 Uhr
Das 1:0 des 1. FC Saarbrücken beim SV Babelsberg war bereits der vierte Auswärtssieg der Saarländer in dieser Saison. Mit dem Erfolg machte die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger einen Sprung in der Tabelle.
Babelsberg. „Crunchtime“ – so nennt man in amerikanischen Ballsportarten die Phase eines Spiels, in der die Entscheidung über Sieg und Niederlage fällt. Bei der Begegnung zwischen dem SV Babelsberg und dem 1. FC Saarbrücken in der 3. Fußball-Liga am Samstag war dieser Moment nach einer Stunde gekommen. Die Gastgeber drückten, den Gästen schienen am Ende der englischen Woche die Kräfte auszugehen. Plötzlich erkämpfte sich Lukas Kohler den Ball, Christian Eggert – er war für Adam Straith in die Startelf zurückgekehrt – öffnete mit einem Diagonalpass das Spiel. Sven Sökler flankte auf den zweiten Pfosten, wo Marcel Ziemer mit dem Kopf zur Stelle war – das 1:0 in der 64. Minute war das Tor des Tages.

„Ich wusste zwar, dass ich wahrscheinlich gegen den Pfosten knalle, aber ich bin voll reingeflogen“, sagte FCS-Stürmer Ziemer. Er ergänzte: „Wir mussten als Mannschaft viel Kritik einstecken. Darum sind wir wohl noch enger zusammengerückt.“ Sökler, der erneut Dreh- und Angelpunkt des Saarbrücker Spiels war, das gegen einen unbequemen Gegner bestenfalls als mäßig zu bezeichnen ist, erklärte: „Wir waren schon etwas müde. Wir haben das Tor genau im richtigen Zeitpunkt gemacht.“

Der FCS war die spielerisch bessere Mannschaft. Ein Beispiel aus der ersten Halbzeit: Saarbrücken kombinierte sich über neun Stationen in den Babelsberger Strafraum. Nicolas Jüllichs Schussversuch wurde abgeblockt, Ziemers Nachschuss abgefälscht – und es gab einen Eckball (34. Minute). Und auch dieser brachte Gefahr: Tim Stegerer schoss einen Gegenspieler an, Marc Lerandy über das Babelsberger Tor.

„Wir müssen nicht immer spektakulär spielen“, sagte Eggert, dem seine zweiwöchige Verletzungspause anzumerken war. Kurz vor dem Siegtor hatte sich Arthur Schneider schon warm gemacht, um Eggert zu ersetzen, doch der blieb drin und leitete die entscheidende Situation ein. „Wichtig war, dass die Defensive gut stand“, fand Eggert – und hatte damit nur teilweise recht. Gerade über die linke Seite kam Babelsberg zu Möglichkeiten, auch weil Marius Laux im Mittelfeld nicht immer konsequent mit nach hinten arbeitete.

Doch wenn es brenzlig wurde, hatte der FCS am Samstag einen guten Rückhalt: Torwart Michael Müller. Einen Schuss von Matthias Kühne klärte er mit den Fingerspitzen (69.), als Nicolas Hebisch (75.) und Christian Groß (80.) frei vor ihm auftauchten, verkürzte er geschickt den Winkel und entschärfte die Situationen. „Für mich war es wichtig, zu Null zu spielen“, sagte Müller, dem beim 2:4 am vergangenen Mittwoch gegen die Spvgg. Unterhaching ein Patzer unterlaufen war, der zu einem Tor führte.

120 FCS-Fans unter den 2262 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion feierten am Samstag den vierten Auswärtssieg des FCS in dieser Saison. „Wir sind ruhig geblieben“, sagte Trainer Jürgen Luginger, „manche würden sagen, wir waren richtig abgezockt“.

Am kommenden Samstag kommt mit Preußen Münster um 14 Uhr der Tabellenführer ins Ludwigspark-Stadion.

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