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Krankenhausreform könnte evangelische Kliniken im Saarland gefährden





Neunkirchen/Saarbrücken
Krankenhausreform könnte evangelische Kliniken im Saarland gefährden
19. April 2011, 00:05 Uhr
Muss das Neunkircher Fliedner Krankenhaus seine innere Abteilung schließen? Das würde auch das Evangelische Krankenhauses in Saarbrücken treffen. Auf Betriebsversammlungen wurden die Mitarbeiter informiert.
Neunkirchen/Saarbrücken. Die Stiftung Kreuznacher Diakonie, Träger der beiden evangelischen Krankenhäuser im Saarland, schlägt Alarm: Geht es nach den bisher vorliegenden Plänen des Gesundheitsministeriums, ist die Zukunft des Fliedner Krankenhauses in Neunkirchen und des Evangelischen Stadtkrankenhauses in Saarbrücken gefährdet.

Krankenhausreform im Saarland gefährdet Standorte

Hintergrund ist die geplante Krankenhausreform im Saarland, die zur Zeit beraten wird. Mitte Mai wird das Kabinett entscheiden. So soll im Fliedner Krankenhaus die Innere Abteilung zu Gunsten des Städtischen Krankenhauses Ende 2012 geschlossen werden. Die mit der Inneren verbundene Diabetologie kann hingegen weiter bestehen bleiben. Eine solche Maßnahme würde jedoch nach Ansicht des Diakonie-Vorstandes auch die wirtschaftliche Basis des Evangelischen Krankenhauses in Saarbrücken angreifen.



Krekel: Minister-Pläne „völlig unangemessen“

Frank Rippel, kaufmännischer Vorstand der Stiftung, sprach gestern bei einer Personalversammlung in beiden Krankenhäusern von einer „prekären Situation“. Noch stünden die Saarland Kliniken wirtschaftlich stabil da.

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