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Streit um Eppelborner Fuchs- Auffangstation – Kritik der Jäger
Eppelborn

18. Mai 2011, 01:54 Uhr
Der Streit zwischen Befürwortern und Gegner der Wildtierauffangstation beim Saarforst-Landesbetrieb in Eppelborn wird mit zunehmender Schärfe geführt. Ein Ortsbesuch mit Staatssekretär Klaus Borger.
Von SZ-Redakteur Patrick Griesser

Eppelborn. Pfleger Volker Wachs hält das Füchslein, Umweltstaatssekretär Klaus Borger streichelt dem fünf Wochen alten Winzling übers Fell, im Hintergrund die sechs Gehege der Wildtierauffangstation in Eppelborn – Klick macht die Nikon des Fotografen. Klick. Klick. „Ist das das richtige Bild?“, fragt die Sprecherin des Umweltministeriums mitten in die Szene. Es ist zumindest ein Bild, das für Diskussionen sorgen dürfte. Das Foto vom zutraulichen Fuchsweibchen und dem Grünen-Politiker Borger bietet den Kritikern der Auffangstation auf den ersten Blick Stoff für weitere Attacken.

Auf Menschen fehlgeprägte Wildtiere – das ist ein Vorwurf, den Jäger den Unterstützern der Auffangstation machen.
Die Fronten sind klar. Tierschützer sowie die Ministeriumsspitze mit Borger als ehemaligem Chef des Ökologischen Jagdverbandes stellen sich schützend vor die Wildtierauffangstation, wo 2011 bislang 20 Füchse gepäppelt wurden. Auch weil es „eine erhöhte Sensibilität für unsere Mitgeschöpfe gibt“, sagt Borger. Der Vorsitzende der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS), Andreas Schober spricht dagegen von Tierquälerei, wenn er die Arbeit in Eppelborn bewertet. Vom Menschen aufgezogene Jungfüchse seien dem Tod geweiht, weil sie nicht mit der Überlebensfähigkeit der Wildtiere mithalten könnten.

 Hartmann Jenal, Tierschützer, Jagdgegner und Helfer in der Tierauffangstation sorgt für das wenige Füchslein.
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