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Deutschland versucht mit Dance-Pop beim „Eurovision Song Contest“ zu punkten



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Malmö
Deutschland versucht mit Dance-Pop beim „Eurovision Song Contest“ zu punkten
Von SZ-Mitarbeiter Marko Völke,  17. Mai 2013, 00:41 Uhr
Am Samstag um 21 Uhr wird in der ARD das Finale des „Eurovision Song Contests“ übertragen. Wir stellen die Band Cascada, die für Deutschland antritt, und einige ihrer Mitbewerber vor.
 
Die Astronauten erlebten eine Bruchlandung. Aber nicht nur die Gruppe Who See, die sich bei der ersten Vorentscheidung des „Eurovision Song Contests“ für Montenegro in Raumfahrer-Outfits für das Finale qualifizieren wollten, flogen bereits raus. Auch andere schrille Beiträge hatten keine Chance, am Samstag ab 21 Uhr bei der Endrunde im schwedischen Malmö dabei zu sein. Stattdessen setzten sich die Favoriten wie Dina Garipowa, die für Russland antritt, und die Ukrainerin Slata Ognewitsch durch. Wer es in der zweiten Vorentscheidung am Donnerstagabend ins Finale schafft, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Darüber, dass die Dänin Emmelie de Forest die besten Chancen auf den Sieg hat, sind sich dagegen sowohl die Experten als auch die Fans schon seit Tagen einig. Aber auch die deutsche Teilnehmerin Natalie Horler, die mit ihrer Band Cascada auf ein hautenges Glitzerkleid und High Heels setzt, holt auf.

Dass die Dance-Pop-Musikerin mit über 30 Millionen verkauften Tonträgern weltweit erfolgreich ist, wissen in ihrer Heimat nur wenige. Unter anderem landete sie Nummer-Eins-Hits in den USA und Großbritannien. In Schweden, dem Gastgeberland des „Eurovision Song Contests“, zählt ihr Titel „Every?time we touch“ sogar zu den erfolgreichsten der Chart-Geschichte. In Deutschland gab es dagegen Plagiats-Vorwürfe gegen Cascadas Beitrag „Glorious“, weil dieser angeblich zu stark dem Siegersong 2012 „Euphoria“ von Loreen ähnelte. Ein vom NDR in Auftrag gegebenes Gutachten räumten diese jedoch aus dem Weg. Und die Vorjahres-Siegerin erklärte im SZ-Interview: „Das Lied gefällt mir gut.“ Auch Lena Meyer-Landrut, die im Jahre 2010 den Wettbewerb für Deutschland gewonnen hat, steht hinter Cascada: „Wir drücken natürlich alle Daumen in Malmö.“ Und ihr Vorgänger Roman Lob, der 2012 den achten Platz belegte, glaubt – obwohl er kein Fan ihrer Musik sei – sogar: „Die Top Zehn oder Top Fünf sind möglich.“

Nachdem in den vergangenen Jahren, wie auch 2011 in Düsseldorf, die Ausstattung immer pompöser geworden ist, möchte Schweden in diesem Jahr den Wettbewerb mit einem niedrigeren Budget durchführen. Wegen den in Europa weit verbreiteten Sparzwängen haben die Türkei, Portugal, Bosnien und die Slowakei ihre Teilnahme sogar komplett abgesagt. Bei der Eröffnung setzt das schwedische Fernsehen am Samstag dagegen auf Glamour: Die Abba-Männer Benny Andersson und Björn Ulvaeus haben dafür einen Titel komponiert. Mit „Waterloo“ gewann die Gruppe 1974 den Contest für das Land. Neben Deutschland ist auch Großbritannien automatisch im Finale. Nach Engelbert Humperdinck 2012 setzen die Briten mit der Rock-Veteranin Bonnie Tyler auf ein weiteres Urgestein.
 
Samstag, 21 Uhr, ARD
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