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Zentrum koordiniert Kampf gegen Internet-Kriminelle
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Von SZ-Mitarbeiter Sebastian Dingler,  04. Oktober 2011, 19:08 Uhr
Ein nationales Abwehrzentrum soll künftig bedrohliche Angriffe via Internet auf empfindliche Datennetze verhindern. Experten bezweifeln aber, ob das der Minibehörde gelingen kann.


 
Bonn. Das World-Wide-Web ist ein gefährliches Pflaster. Jede Sekunde werden weltweit zwei Virenprogramme ins Netz eingeschleust, pro Minute in Deutschland die Identitäten von zwei Internet-Nutzern gestohlen, und jeden Monat gibt es 30 000 Angriffe auf Netzwerke der Bundesregierung, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Das macht nicht nur den Verantwortlichen des Staates Angst. Beim Internet-Normalverbraucher wächst nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ganz allgemein das Unbehagen vor der einerseits unverzichtbaren, aber andererseits undurchschaubaren Online-Welt. Zwei Drittel der Deutschen haben mittlerweile Zweifel am Schutz ihrer Daten in elektronischen Systemen. Und bei einer Umfrage des Sicherheitsunternehmens Safenet unter 1200 IT-Experten bekannten drei Viertel der Befragten, sie fühlten sich durch Datendiebstahl und Onlinekriminalität bedroht.

Viele IT-Experten halten es für wahrscheinlich, dass der nächste große Terroranschlag übers Internet gesteuert werden wird. Ziele der Cyber-Terroristen könnten die Energieversorgung, der Bankensektor oder die Telekommunikation darstellen. Auf Grund dieser Bedrohung hat die Bundesregierung im Februar eine Cyber-Sicherheitsstrategie beschlossen.  Teil des Programms war die Einrichtung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrum (NCAZ oder CyberAZ) unter Federführung des BSI.
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