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„Arbeit für das Saarland“ hilft Langzeitarbeitslosen erfolgreich in den Arbeitsmarkt





Saarbrücken
„Arbeit für das Saarland“ hilft Langzeitarbeitslosen erfolgreich in den Arbeitsmarkt
18. Mai 2013, 14:31 Uhr
Von Januar bis Mai 2013 wurden mit Hilfe des neuen Landesprogramms „Arbeit für das Saarland“ bereits 100 Jobs für Langzeitarbeitslose geschaffen. Von Dienstleistungen über Beschäftigungen im Handwerk bis hin zu Tätigkeiten in der Produktion.



  Das erst im Januar 2013 von der Landesregierung gestartete Programm „Arbeit für das Saarland“ zur besseren Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in eine qualifizierte Beschäftigung am Arbeitsmarkt zeigt schon nach kurzer Zeit erste Erfolge. So konnten bereits 100 neue Arbeitsplätze für Betroffene geschaffen werden, die bisher in ihrer Jobsuche mindestens ein Jahr ohne greifbare Erfolgsaussichten waren. In allen Fällen handelt es sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Nach Angaben von Wirtschaftsminister Heiko Maas (SPD) liegt der Erfolg des neuen Programms darin begründet, dass in besonders vielen Bereichen des Arbeitsmarktes gezielt nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht wird. So sind zu 50 Prozent kommunale Arbeitgeber einbezogen, zu 20 Prozent Unternehmen aus den Bereichen Produktion und Gewerbe sowie zu 30 Prozent gemeinnützige Unternehmen. Unter den kommunalen Arbeitgebern befindet sich ein großer Anteil an Handwerksbetrieben, von Holz und Metall verarbeitenden Betrieben bis hin zu Unternehmen aus der Elektrotechnik. Aus dem Bereich Dienstleistungen beteiligen sich Sozialkaufhäuser, aber auch Betriebe, die besondere Kenntnisse in der Pflege von Grünanlagen und Pflanzen vermitteln. Die produzierenden Unternehmen stammen aus den Bereichen Eisen, Stahl und Logistik. Insgesamt sind bereits 50 Arbeitgeber mit im Boot.

Das Landesprogramm ist eng verzahnt mit dem Modellprojekt „Perspektiven in Betrieben“ der Bundesagentur für Arbeit (BA). Von dort sowie aus dem EU-Sozialfonds kommen zusätzliche Finanzmittel. Geplant ist, die ursprünglich vorgesehene Zahl im Bereich öffentlich geförderter Beschäftigung um 1000 Plätze auf 2350 auszuweiten. Zehn bis 15 Prozent der Kosten einer Förderung im Betrieb muss der Arbeitgeber übernehmen. ts

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