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Hamburg

Eine Eins für die Sicherheit - Den Schulweg planen

Von Heiko Haupt, dpa

Spät aus den Federn, schnell noch einen Kakao und dann eilig auf dem kürzesten Weg zur Schule, um noch rechtzeitig anzukommen. Das ist in manchen Familien die Normalität für Schulkinder - und es ist vollkommen falsch. (Veröffentlicht am 16.07.2010)

Schulbeginn

Kinder sollten ihren Schulweg ganz genau kennen - und wissen, an welchen Stellen es gefährlich für sie werden kann. (Bild: Pleul/dpa/tmn)Foto:

Schulbeginn

Eltern sollten ihren Kindern schon vor Schulbeginn den sichersten Weg zeigen. (Bild: Pleul/dpa/tmn)

Schulweg

Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste - Ampeln und Zebrastreifen helfen Kindern, sicher zur Schule zu kommen. (Bild: dpa)

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Denn wenn das Schuljahr nach den Ferien wieder beginnt und sich die Erstklässler morgens aufmachen, dann sollte eines im Mittelpunkt stehen: die Sicherheit. Dazu gehört auch, dass morgens genügend Zeit eingeplant wird. Außerdem gilt: Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste. Deshalb sollten sich Eltern und Kinder frühzeitig mit dem Thema Schulweg beschäftigen.

Die Vorbereitung auf den Schulstart sollte schon lange vor der Einschulung beginnen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Erstklässler meist noch gar nichts von Dingen wie Verkehrsregeln wissen. Zu den Aufgaben der Eltern zählt daher, den sichersten Weg zur Schule zu ermitteln, so die Deutsche Verkehrswacht (DVW) in Bonn.

Eltern gehen den Weg am besten mehrmals mit ihren Kindern ab. Dabei sollten sie zum Beispiel die Bedeutung von Verkehrszeichen erläutern oder erklären, wie eine mit einem Druckknopf gesteuerte Fußgängerampel eigentlich funktioniert.

Das noch geringe Alter der Kinder ist dabei immer zu berücksichtigen. Laut dem Automobilclub von Deutschland (AvD) in Frankfurt/Main entwickelt sich ein echtes Gefahrenbewusstsein erst im Alter von acht oder neun Jahren. Für einen Erstklässler können ständige Hinweise auf Gefahren daher eher eine Art «Merk-Ballast» sein. Statt nur auf mögliche Fehler aufmerksam zu machen, kann es hilfreicher sein, die korrekten Verhaltensweisen zu erläutern. Das Kind lernt dadurch vielmehr die positiven und richtigen Dinge. Also nicht nur davor warnen, blindlings auf die Straße zu rennen, sondern klare Merksätze vermitteln wie: «An der Straße schaue ich immer rechts-links-rechts» oder «Ich gehe nur auf dem abgesprochenen Schulweg».

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