Kostenlos: Schon abends erfahren, was morgen in der SZ stehtDer Mensch hinter dem Politiker: Zehn Fragen an Christoph Hartmann
Der smarte Betriebswirt ist der jüngste der Spitzenmänner an der Saar. 37 Jahre alt ist Hartmann, war bereits Bundestagsabgeordneter und führt die 2004 wieder in den Landtag eingezogene Fraktion. Sein Ziel: Schwarz-Gelb - über andere Möglichkeiten lasse er aber nach der Wahl mit sich reden.
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Ich wäre gerne Fußballer geworden. Ich spiele seit meinem achten Lebensjahr im Verein. Für die Bundesliga hätte es aber wahrscheinlich nicht gereicht...
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Wie bauen Sie Stress ab?
Leider habe ich nur sehr wenig Freizeit – und im Wahlkampf wird es noch viel weniger. Umso kostbarer sind die freien Stunden, die bleiben, und die verbringe ich dann mit meiner Frau und meinen Kindern oder ich treibe Sport, wie Fußball oder Joggen.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären diese?
An ganz vorderster Stelle steht Gesundheit – für meine ganze Familie. Gesundheit ist das kostbarste Gut, das wir haben. Für meine Kinder wünsche ich mir außerdem, dass sie den Lebensweg gehen können, den sie sich für sich persönlich vorstellen. Und für unser Saarland wünsche ich mir eine bessere Zukunft.
Was wäre Ihre erste Amtshandlung als Ministerpräsident des Saarlandes?
Obwohl die FDP immer stärker wird, ist es relativ wahrscheinlich, dass wir nicht den nächsten Ministerpräsidenten dieses Landes stellen werden. Aber egal welche Rolle ich nach dem 30.8. in der saarländischen Politik spiele, ich werde mich dafür einsetzen, dass an den saarländischen Schulen kein Unterricht mehr ausfällt, die Unternehmen weniger Gewerbesteuern zahlen müssen, der Ladenschluss fällt, das Kindergartenjahr kostenfrei wird… es gibt vieles was ich schnell anpacken würde.
Was ist Ihnen in Ihrem Leben am wichtigsten?
Meine Frau und meine Kinder sind das Zentrum in meinem Leben. Sie geben mir Kraft und Rückhalt.
Welches Ereignis in Ihrem Leben hat Sie am stärksten geprägt?
Es gibt zwei Ereignisse, die mich stark geprägt haben und die gegensätzlicher nicht sein könnten. Zum einen die Geburten meiner Kinder, die mir noch einmal deutlich gemacht haben, was wirklich wichtig ist im Leben. Zum anderen der 11.September 2001, der Tag der Terroranschläge in New York. Ich war damals selbst in Manhatten, weil ich dort ein Praktikum gemacht hatte. Ich war wenige Tage später auch am Ground Zero und habe dort Eindrücke mitgenommen, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde.
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis?
Da gibt’s viele. Ein peinlichstes Erlebnis hatte ich auf dem Fußballfeld in Einöd. Wir hatten gerade einen neuen Kunstrasenplatz bekommen und ich hatte beim ersten Spiel eine wahnsinnige Torchance: dicht davor und kein Torwart weit und breit. Und was passiert? Ich schieße daneben. Ich habs dann mit einem Platzfehler entschuldigt...
Was sind Ihre Lieblingsgerichte? Können Sie sie auch selbst zubereiten?
Ich esse unheimlich gerne österreichische Küche. Kaiserschmarrn, Wiener Schnitzel, Tafelspitz. Kochen ist kein Problem. Im Gegenteil - ich koche sehr gerne, für die ganze Familie und auch für Gäste.
Was denken Sie über Ihre Fähigkeiten als Hausmann?
Ich denke, ich bin da nicht ganz unbegabt. Kochen macht mir wie gesagt sehr viel Spaß. Wenn meine Frau nicht da ist, komme ich mit meinen Kindern, die 4 und 2 sind, auch gut allein zu recht – Windeln wechseln inklusive.
Was ist Ihr Lieblingsbuch?
"Die Entscheidung liegt bei Dir“ von Reinhard Sprenger.
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19.03.2009 14:44 | Kandidaten Landtagswahl
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